Eine Seefahrt war gar nicht immer lustig. Zu „Eine Seefahrt, die ist lustig“

Anonym 

Eine Seefahrt, die ist lustig

1. Eine Seefahrt die ist lustig
Eine Seefahrt, die ist schön
Denn da kann man fremde Länder
Und noch manches andre sehn.

[Refrain:]
Hol-la-hi, hol-la-ho
Hol-la-hi-a hi-a hi-a, hol-la-ho.

2. Unser Kapitän, der Dicke,
Kaum drei Käse ist er groß,
auf der Brücke eine Schnauze,
Wie’ne Ankerklüse groß.

3. In der Rechten einen Whiskey,
In der Linken einen Köm,
Und die spiegelblanke Glatze,
Das ist unser Kapitän.

4. In der einen Hand die Kanne,
In der andern Hand den Twist,
Und dazu die große Schnauze,
Fertig ist der Maschinist.

5. Und der erste Maschinist,
Ist Chinese, und kein Christ,
und der erste Offizier,
Der trägt Wäsche aus Papier.

6. Und man hat sich dann gewaschen
Und man denkt, nun bist du rein;
Kommt so’n Bootsmannsmaat der Wache:
"Wasch dich noch einmal du Schwein!"

7. In des Bunkers tiefsten Gründen,
Zwischen Kohlen ganz versteckt,
Pennt der allerfaulste Stoker,
Bis der Obermaat ihn weckt.

8. "Komm mal rauf, mein Herzensjunge,
Komm mal rauf, du altes Schwein,
Nicht mal Kohlen kannst du trimmen
Und ein Heizer willst du sein?"

9. Und er haut ihm vor'n Dassel,
Daß er in die Kohlen fällt
Und die heilgen zwölf Apostel
Für 'ne Räuberbande hält.

10. Und im Heizraum bei einer Hitze
Von fast über fünfzig Grad
Muß der Stoker feste schwitzen
Und im Luftschacht sitzt der Maat.

11. Und der Koch in der Kombüse,
Diese vollgefressene Sau,
Mit de Beene ins Gemüse,
Mit de Arme im Kakau.

12. Und der Koch in der Kombüse,
Diese zentnerschwere Sau,
Kocht uns alle Tage Pampe,
Uschi, Uschi mit Wauwau.

13. Mit der Fleischbank schwer beladen
Schwankt der Seemann über Deck;
Doch das Fleisch ist voller Maden,
Läuft ihm schon von selber weg.

14. Und die silberweißen Möwen,
Die erfüllen ihren Zweck
Und sie scheißen, scheißen, scheißen
Auf das frischgewaschne Deck.

15. In der Heimat angekommen,
Fängt ein neues Leben an,
Eine Frau wird sich genommen,
Kinder bringt der Weihnachtsmann.

Die Melodie stammt von einem alten Seemannslied, entstanden vermutlich um die Jahrhundertwende 1900, das auch die Grundlage für den Text bildet. Auf Grund der eingängigen Melodie fügten Seeleute und andere Texter, die am Lied Gefallen gefunden hatten, immer wieder neue Strophen hinzu. Die meisten Liederbücher enthalten eine Fassung mit vier Strophen (s. www.lieder-archiv.de); hier sollen die 14-strophige Version und zusätzlich eine Ergänzungsstrophe dargestellt werden.

Interpretation

Die Eingangsstrophe zeigt, dass eine derartige Seefahrt nicht für jeden Reisenden angenehm ist. Der erste Vers beginnt mit denselben Worten wie die 4-strophige Fassung, aber dann heißt es ganz realistisch, wie der Verfasser es einige Male auf Fahrten nach Helgoland erlebt hat:

1. Eine Seefahrt , die ist lustig,
eine Seefahrt , die ist schön,
ja, da kann man manche Leute
an der Reling spucken seh’n.

Hol-la-hi, hol-la-ho
Hol-la-hi-a hi-a hi-a, hol-la-ho.

[Der Refrain wird bei den nächsten Strophen weggelassen.]

In den folgenden Strophen werden die Mitglieder der Schiffsbesatzung beschrieben, und zwar aus Sicht der Crew.

Zunächst der Käpitän:

2. Unser Kapitän, der Dicke,
Kaum drei Käse ist er groß,
auf der Brücke eine Schnauze,
Wie ’ne Ankerklüse groß.

Dass auf der Brücke der Käpitän, so klein er körperlich auch sein mag, das Sagen hat, ist selbstverständlich. Hier wird der Käpt’n scherzhaft beschrieben, mit einer ‚Schnauze so groß „wie ’ne Ankerklüse“‘ (Eine Klüse ist eine verstärkte Öffnung in der Bordwand , durch die die Ankerkette, Leinen und Trossen durchgeführt werden). Auch die dritte Strophe beschreibt den Käpt’n ganz anders als in der 4-strophigen Version: Von Rum ist keine Rede, aber von Whiskey und Köm (Kümmelschnaps):

3. In der Rechten einen Whiskey,
In der Linken einen Köm,
Und die spiegelblanke Glatze,
Das ist unser Kapitän.

Nicht ganz der Hierarchie an Bord entsprechend werden hier dem Maschinisten gleich zwei Strophen gewidmet. Immer beschäftigt, hat er in der einen Hand die Ölkanne, in der anderen einen Putzlumpen zum Aufsaugen und Eindämmen von Leckagen bei Maschinen, den „Twist“.

4. In der einen Hand die Kanne,
In der andern Hand den Twist,
Und dazu die große Schnauze,
Fertig ist der Maschinist.

In der nächsten Strophe ist der Maschinist ein Chinese, der es sogar zum ersten Verantwortlichen für die Bedienung und Wartung des Schiffsmotors gebracht hat. So wie noch heute für viele sog. niedrige Arbeiten an Bord Thais oder Malaien angeheuert werden, waren es zur Zeit der Dampfschifffahrt häufig Chinesen (vgl. auch den Bau der Pacific-Eisenbahn in den USA mit den Erd- und Gleisarbeitern). Immerhin wird auch noch kurz der erste Offizier erwähnt, dem man spaßeshalber andichtet, dass er Unterwäsche aus Papier trägt.

5. Und der erste Maschinist,
Ist Chinese, und kein Christ,
und der erste Offizier,
Der trägt Wäsche aus Papier.

Auf den Schiffen wurde großer Wert auf Reinlichkeit gelegt, verständlich wenn man bedenkt, wie eng es in der häufig im Innern des Schiffes (was bedeutet ohne Luk zur frischen Luft) gelegenen Mannschaftskabine war und wie leicht die Männer bei ihrer schweren Arbeit ins Schwitzen kamen. So ist dann in der nächsten Strophe auch die Rede von einem Seemann, der vom Bootsmannsmaat (vergleichbar mit einem Unteroffizier des Heeres oder der Luftwaffe) rau angefahren wird:

6. Und man hat sich dann gewaschen
Und man denkt, nun bist du rein;
Kommt so’n Bootsmannsmaat der Wache:
„Wasch dich noch einmal du Schwein!“

Eine der körperlich am anstrengendsten und unangenehmsten Arbeiten war zur Zeit der Dampfschifffahrt das Heizen des Kessels, mit dessen Dampf die Motoren angetrieben wurden. Daher verwundert es nicht, dass der der „Stoker“, ein Gehilfe des Heizers, gleich mit vier Strophen besungen wird. Herumsitzen, Herumstehen, geschweige denn Schlafen außerhalb der Schlafenszeit war an Bord streng verpönt. Und obwohl sich der Stoker schon zwischen den Kohlen versteckt hat, hat ihn doch der Obermaat (Bootsmannanwärter) entdeckt:

7. In des Bunkers tiefsten Gründen,
Zwischen Kohlen ganz versteckt,
Pennt der allerfaulste Stoker,
Bis der Obermaat ihn weckt.

Und schon holt der Heizer sich einen Rüffel, indem er zunächst ironisch als „Herzensjunge“, dann aber drastisch als „Schwein“ tituliert wird. Zusätzlich wird ihm der Vorwurf gemacht, dass er nicht mal die Kohlen trimmen kann. Das Trimmen der Kohle war wichtig für die Sicherheit des Schiffes. Trimmen bedeutete, von den Kohlehaufen die Kohle so abzuschaufeln, dass weder lawinenartig große Kohlenmengen von der Spitze herabrutschen konnten noch durch ein Verrutschen der Kohleladung insgesamt es zu einer Schieflage des Schiffes kommen durfte.

8. „Komm mal rauf, mein Herzensjunge,
Komm mal rauf, du altes Schwein,
Nicht mal Kohlen kannst du trimmen
Und ein Heizer willst du sein?“

Einen vor den Dassel kriegen, heißt laut Duden eigentlich einen schweren Schicksalsschlag erleiden. Hier bedeutet es, einen Hieb auf den  Kopf kriegen.

9. Und er haut ihm vor’n Dassel,
Daß er in die Kohlen fällt
Und die heilgen zwölf Apostel
Für ’ne Räuberbande hält.

Die 10. Strophe erkennt an, welch schwierige, schweißtreibende Arbeit so ein Heizer zu verrichten hatte. Und von dem bisschen Luft, das normalerweise durch den Luftschacht in den Heizraum kommt, ist er auch noch abgeschnitten, weil im Luftschacht (wahrscheinlich aus Schikane) der Maat sitzt.

10. Und im Heizraum bei einer Hitze
Von fast über fünfzig Grad
Muß der Stoker feste schwitzen
Und im Luftschacht sitzt der Maat.

Ein grundsätzliches Problem an Bord war angesichts der wochenlangen Fahrten nach Übersee die Verpflegung. Zum Vitaminmangel, der in früheren Zeiten zum Skorbut führte, kam noch, dass häufig die Verpflegung knapp wurde. Manche Köche versuchten, dann mit Mehlspeisen und oder „Wassersuppe“ der Crew wenigstens etwas Warmes zu bieten, aber man kann sich vorstellen, dass die Unzufriedenheit, je länger die Fahrt dauerte, zunahm, zumal Koch und Offiziere fast immer die wohlschmeckenden Mahlzeiten erhielten. Und so macht sich die Mannschaft Luft und nennt den Koch eine „vollgefressene Sau“ (weil man die strengen Sanktionen kannte, wurden die Offiziere nicht angegangen) und dichtet noch Einiges an, auch, dass er Uschi, den Bordhund, zur Essenszubereitung verwendet hat.

11. Und der Koch in der Kombüse,
Diese vollgefressene Sau,
Mit de Beene ins Gemüse,
Mit de Arme im Kakau.

12. Und der Koch in der Kombüse,
Diese zentnerschwere Sau,
Kocht uns alle Tage Pampe,
Uschi, Uschi mit Wauwau.

Aber nicht immer wurde das Fleisch erst während der langen Reise schlecht. Manchmal war es bereits „voller Maden“, bevor es an Bord kam. Auch an der Verpflegung wurde gespart.

13. Mit der Fleischbank schwer beladen
Schwankt der Seemann über Deck;
Doch das Fleisch ist voller Maden,
Läuft ihm schon von selber weg.

Die 14. und 15. Strophe passen m. E. nicht zur Beschreibung von Kapitän und Mannschaft. Warum die Möwen ihren Zweck erfüllen, wenn sie auf das frischgewaschenen Deck „scheissen“, erschließt sich mir nicht.

14. Und die silberweißen Möwen,
Die erfüllen ihren Zweck
Und sie scheissen, scheissen, scheissen
Auf das frischgewaschne Deck.

Und in der 15. Strophe hat sich eine Landratte in Person eines Schlagertexters in die Sehnsucht eines jungen Seebären eingefühlt, der ohne eine Braut zu haben jahrelang zur See gefahren ist. Auf diese Weise hat er dem doch manchmal recht harschen Text einen versöhnlichen Abschluss gegeben.

15. In der Heimat angekommen,
Fängt ein neues Leben an,
Eine Frau wird sich genommen,
Kinder bringt der Weihnachtsmann.

Rezeption

Obwohl das Lied eifrig gesungen wurde und von Seeleuten und anderen Verfassern immer neue Texte hinzugefügt wurden, erschien es erst 1934 in dem Liederbuch Der Kilometerstein – Klotzlieder mit neun Strophen; die 5. Auflage 1937 enthielt dann t 14 Strophen, die in hoher Auflage erschienene Feldpostausgabe wies ebenfalls 14 Strophen auf.

Bereits 1934/35 sang die jugendliche Isa Vermehren, begleitet von ihrem Schifferklavier (Akkordeon) Seemannslieder in dem von Werner Finck geleiteten Berliner Kabarett „Die Katakombe“. Ihren größten Erfolg hatte sie mit ihrer parodistischen Version von Eine Seefahrt, die ist lustig, indem sie indirekt Nazi-Größen karikierte. Ihren Vers

Unser Erster auf der Brücke
ist ein Kerl Dreikäsehoch,
aber eine Schnauze hat er,
wie ’ne Ankerklüse hoch

verstand das Publikum als Anspielung auf den Reichspropagandaminister Joseph Goebbels. 1935 wurde „Die Katakombe“ auf Betreiben von Goebbels von der Geheimen Staatspolizei geschlossen. Finck kam in ein Konzentrationslager, wurde aber auf Veranlassung von Göring, der damit Goebbels treffen wollte, nach kurzer Zeit wieder entlassen. Die von Telefunken verlegte Schallplatte Eine Seefahrt, die ist lustig mit Isa Vermehren wurde ein Kassenschlager. Vermehren wurde Schauspielerin und später Nonne. Auf Grund der Beliebtheit des Liedes diente Eine Seefahrt, die ist lustig auch als Titel eines 1955 produzierten Films mit Ida Wüst und Fritz Henckels. Mit dem Inhalt der Strophen hat der Film nichts zu tun; den Produzenten ging es wohl nur um einen zugkräftigen Titel.

Eine andere antifaschistische Parodie würde 1941 von der Hamburger Swing-Jugend gesunden (Quelle: Historische Lieder aus acht Jahrhunderten, Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg, 1989):

Eine Seefahrt, die ist lustig
Eine Seefahrt, die ist schön
Und fährst du mit KDF1
Kannst du die Nazis kotzen sehn.

Und der Kaptain an der Reling
Sieht ein Boot und denkt: So’n Mist
Muß ich nun etwa Sieg Heil schrein
Weil der Butt ein Heilbutt ist?

Und der Koch in der Kombüse
Diese dicke fette Sau
Zieht den Göring2 durchs Gemüse
Und den Ley3 durch den Kakao.

Und der Moses hoch im Mastkorb
Pfeift den allerletzten Hot
Und dann schwingt er seinen Lümmel
Und er schifft auf die HJ.

Und wenn dann die „Wilhelm Gustloff“4
Durch die Nordseewellen stampft
wird an Bord so viel gelogen
Daß die braune Kacke dampft.

Eine Seefahrt, die ist lustig
Eine Seefahrt, die ist nett
Und wer heut dies Lied gesungen
Der sitzt morgen im KZ.

Doch die braune Mörderbande
Einmal wird sie untergehn
Und dann singen die Matrosen
Nun ist Seefahrt wirklich schön.

1. Kraft durch Freude, (KdF), war die NS-Gemeinschaft für Freizeitgestaltung, größter Reiseveranstalter, vorwoegend Land ausflüge und Seereisen

2. Hermann Göring war Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe

3. Robert Ley war Leiter der Deutschen Arbeitsfront (DAF)

4. eines der vier KdF-eignen Schiffe

Bei den Naziorganisationen war das Schifferlied nicht besonders populär. Von der fränkischen und württembergischen Hitlerjugend abgesehen erschien Eine Seefahrt in keinem Nazi-Liederbuch. Auch von Nicht-Nazi-Verlagen wurde es nur selten verlegt.

In Österreich dagegen wurde die 1944 herausgegebene Liedersammlung Lach’n oder rer’n recht bekannt (rer’n von rean = weinen).

Nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte es bis 1949, bis als Taschenbuch Die Drehorgel – Ein Liederbuch für fröhliche Kreise herauskam; danach brachten kleinere und größere Verlage Liedersammlungen mit dem Lied heraus. Von denen mit höheren Auflagen sollen hier nur das Taschenbuch des Franz Schneider Verlags Spaß- und Quatschlieder (1981) und Deutscher Liederschatz“ (1988) des Weltbild Verlags erwähnt werden.

Bemerkenswert ist die Anzahl der Partituren für Männer- (vorwiegend Shantychöre) und Kinderchöre, für Klavier und speziell für Akkordeon, wie sie Online-Archive und vor allem das Deutsche Musikarchiv Leipzig (DMA) ausweisen. Mit knapp 50 Tonträgern steht Eine Seefahrt, die ist lustig von den im DMA-Katalog aufgeführten Scherzliedern nach Auf der schwäbschen Eisebahne und Mein Hut, der hat drei Ecken in seiner Beliebtheit auf dem dritten Rang.

Georg Nagel, Hamburg

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Über deutschelieder
“Deutsche Lieder” ist eine Online-Anthologie von Liedtextinterpretationen. Liedtexte sind die heute wohl meistrezipierte Form von Lyrik, aber zugleich eine in der Literaturwissenschaft vergleichsweise wenig beachtete. Die Gründe für dieses Missverhältnis reichen von Vorurteilen gegenüber vermeintlich nicht interpretationsbedürftiger Popkultur über grundsätzliche Bedenken, einen Songtext isoliert von der Musik zu untersuchen, die Schwierigkeit, eine editorischen Ansprüchen genügende Textfassung zu erstellen, bis zur Problematik, dass, anders als bei Gedichten, bislang kaum ein Korpus von Texten gebildet worden ist, deren Interpretation interessant erscheint. Solchen Einwänden und Schwierigkeiten soll auf diesem Blog praktisch begegnet werden: indem erprobt wird, was Interpretationen von Songtexten leisten können, ob sie auch ohne Einbeziehung der Musik möglich sind oder wie eine solche Einbeziehung stattfinden kann, indem Textfassungen zur Verfügung gestellt werden und im Laufe des Projekts ein Textkorpus entsteht, wenn viele verschiedene Beiträgerinnen und Beiträger ihnen interessant erscheinende Texte vorstellen. Ziel dieses Blogs ist es nicht nur, auf Songtexte als möglichen Forschungsgegenstand aufmerksam zu machen und exemplarisch Zugangsweisen zu erproben, sondern auch das umfangreiche Wissen von Fans zugänglich zu machen, das bislang häufig gar nicht oder nur in Fanforenbeiträgen publiziert wird und damit für die Forschungscommunity ebenso wie für eine breite Öffentlichkeit kaum auffindbar ist. Entsprechend sind nicht nur (angehende) Literaturwissenschaftler, sondern auch Fans, Sammler und alle anderen Interessierten eingeladen, Beiträge einzusenden. Dabei muss es sich nicht um Interpretationen im engeren Sinne handeln, willkommen sind beispielsweise ebenso Beiträge zur Rezeptions- oder Entstehungsgeschichte eines Songs. Denn gerade die Verschiedenheit der Beiträge kann den Reiz einer solchen Anthologie ausmachen. Bei den Interpretationen kann es schon angesichts ihrer relativen Kürze nicht darum gehen, einen Text ‘erschöpfend’ auszuinterpretieren; jede vorgestellte Lesart stellt nur einen möglichen Zugang zu einem Text dar und kann zur Weiterentwicklung der skizzierten Überlegungen ebenso anregen wie zum Widerspruch oder zu Ergänzungen. Entsprechend soll dieses Blog nicht zuletzt ein Ort sein, an dem über Liedtexte diskutiert wird – deshalb freuen wir uns über Kommentare ebenso wie über neue Beiträge. Jeden Montag wird ein neuer Text veröffentlicht.

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